News

Begleitende Massnahmen für die Arbeitssicherheit

Bei Jugendlichen ist das Risiko einen Arbeitsunfall zu erleiden überdurchschnittlich hoch. Dies weil die Konzentrationsfähigkeit noch nicht voll ausgebildet ist und Gefahren oft falsch eingeschätzt werden. Aus diesem Grund sind gefährliche Arbeiten für Jugendliche grundsätzlich verboten. Um die im Bildungsplan definierten Leistungsziele zu erreichen, ist es für unsere Lernenden aber wichtig, gewisse gefährliche Arbeiten trotzdem ausführen zu können.

Nun hat der Berufsverband Swiss Association Polydesign3D für bestimmte Leistungsziele einen Antrag auf eine Ausnahmebewilligung gestellt und begleitende Massnahmen zur Vorbeugung von Unfällen definiert, die am 1. Juli 2017 in Kraft getreten sind. Alle Lehrbetriebe haben die Pflicht, die begleitenden Massnahmen zwingend durchzuführen und die vorgegebene Aufsicht einzuhalten. Gefährliche Arbeiten, die jedoch nicht festgehalten sind, dürfen von Lernenden nicht umgesetzt werden. Bitte nehmen Sie die Einführung der begleitenden Massnahmen zum Anlass, um die Arbeitssicherheit in Ihrem Betrieb grundsätzlich zu prüfen und Ihre Mitarbeitenden zum Thema zu sensibilisieren.

Unter diesem Link finden Sie sämtliche Infos zum Jugendarbeitsschutz

Und hier der Link zum Anhang 2 in 3 Sprachen (runterscrollen bis Berufskunde)


Zurück