Newslab: Fokus

Aroma kreiert einen prächtig funkelnden Weihnachtsbaum im Flughafen Zürich

Alexander Naumer und das Team von Aroma konnten die Ausschreibung für den Weihnachtsbaum am Flughafen Zürich für sich gewinnen. Wie sie auf die Idee des Baumes mit den grossen, funkelnden Kugeln gekommen sind, wie die Monteure die Spitze des fast neun Meter hohen Baumes zusammensetzen konnten und wieso der Baum mit einer Hochzeitstorte verglichen werden kann, verrät der Projektleiter im Interview.

 



Einzigartige Lichtinstallation im neuen Livique in Etoy

Polarlights, Bloom, Christmas und Entrance: Das sind die vier verschiedenen Stimmungen, welche die Lichtinstallation in der neuen Livique-Filiale in Etoy zaubert. Das Beste daran ist jedoch, dass die Kundinnen und Kunden mit ihrem Handy selber mitbestimmen können, welcher Lichterglanz den Raum erleuchten soll.

 



Aktuelle Lehrstellensuche – unterstützt die Lernenden in dieser schwierigen Situation:

Aufgrund der Coronakrise ist es für unsere Lernenden derzeit immer noch ungünstig, ihre Lehrstelle für Anfang August zu festigen. Wir möchten euch deshalb besonders animieren, dem Beruf und den zukünftig sonst fehlenden Fachkräfte wegen, noch Lehrverträge für den Sommer 2020 abzuschliessen. Für die Lernenden, die im Jahr 2021 dann aus der Schule kommen, zählen wir ebenfalls auf euer Entgegenkommen.

 

Erstausgabe des Magazins STOR[I]ES

Swiss Association Polydesign3D schenkt allen Mitgliedern Erstausgabe des Magazins STOR[I]ES:
Exklusiv und druckfrisch erhielten alle P3D-Verbandsmitglieder vor ein paar Tagen das neue Magazin «STOR[I]ES – Brave New Retail Worlds» unseres Partnerverbandes vmm. STOR[I]ES verknüpft das Storytelling mit der Customer Journey und nimmt so mit auf eine Reise in inszenierte Markenwelten und deren Geschichten.

 

Berufsbegleitender Bildungsgang HF Visual Merchandising Design

Im August 2019 startet der nächste HF-Bildungsgang für diplomierte Gestalterinnen und Gestalter HF Kommunikationsdesign mit Vertiefungsrichtung Visual Merchandising Design der Schule für Gestaltung Basel.

Ausblick des Präsidenten auf das neue Jahr 2018

Bereits neigt sich das Jahr 2017 dem Ende entgegen – folgend ein kleiner Ausblick:

 



P3D-Lernende im Final von «Lehrling des Jahres»

Nadine Stäuble, Polydesign3D-Lernende bei Manor Basel, ist eine der zehn Finalistinnen von «Lehrling des Jahres». Sie hofft auf viele Stimmen beim Online-Voting, das noch bis am 13. November läuft. Am 5. Dezember wird die Siegerin oder der Sieger im Rahmen der grossen Preisverleihung im Congress Center in Basel gekürt. Helft mit Eurer Stimme im Onlinevoting, damit nach 2013 auch 2017 wieder ein/e Polydesigner/in3D ganz vorne stehen darf.

 



Ausbildungsverbund Gestaltung eine Erfolgsgeschichte

Ausbildungsverbund Gestaltung begrüsst Neumitglieder: Acht neue Betriebe haben sich dem Verbund Gestaltung angeschlossen. Sie ermöglichen den P3D-Lernenden eine Ausbildung im Rotationssystem, bei der sie während der Ausbildung Einblicke in die verschiedenen Schwerpunkte der Ausbildungsbetriebe erhalten.


Trend- & Visualisierungsworkshop mit Marketa Kohler

Am 28. August findet der P3D Workshop mit Marketa Kohler «transition – im Wandel zum genialen Chaos» statt, in welchem die Trends für Winter 2017 und Frühling 2018 präsentiert werden.

Wir suchen die Besten!

Junge Talente für die offene Deutsche Meisterschaft Visual Merchandising gesucht: Im Januar 2017 findet im Rahmen der „World-Messen“ der Messe Frankfurt erstmalig eine offene Deutsche Meisterschaft Visual Merchandising statt. Gesucht sind auch junge PolydesignerInnen3D aus der Schweiz, die ihre berufliche Disziplin präsentieren. Die Gewinner qualifizieren sich direkt für die WorldSkills im Oktober 2017 in Abu Dhabi.

Besuchstage in den Überbetrieblichen Kursen 2017

Im ersten Halbjahr 2017 sind vorgesetzte Fachpersonen und leitende Personen aus P3D-Betrieben ganz herzlich eingeladen, bei den Überbetrieblichen Kursen reinzuschauen. An den Besuchstagen werden spannende Einblicke gewährt und es gibt ausreichend Raum für Fragen aller Art.

 

4. Kosten-Nutzen-Erhebung der beruflichen Grundbildung aus der Sicht der Betriebe

Das Schweizerische Observatorium für die Berufsbildung OBS EHB wird im Zeitraum von Oktober 2016 bis September 2017 bei Betrieben in der gesamten Schweiz im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI eine Befragung zu den Kosten und Nutzen der beruflichen Grundbildung durchführen.

Lernen 2.0 mit der neuen Lern-App Polydesign3D

Mithilfe der App wird den Lernenden der Ausbildungsstoff auf eine attraktive digitale Weise näher gebracht. Aber auch Berufsbildner; Lehrkräfte und Lehrfirmen können von diesem innovativen Medium profitieren.

Tipp zum Lehrvertragsabschluss

OdA und Kantone empfehlen mit Abschlüssen von Lehrverträgen bis November zu warten.

Berufsinfoabend Polydesign3D 2016

Es hat noch wenige freie Plätze am bevorstehenden Infoanlass für angehende Lehrbetriebe am kommenden Mittwoch 25. Mai. Nutzen Sie die Chance Lernenden Polydesign3D über die Schultern zu schauen und Einblicke in deren Schwerpunkte zu bekommen. Unser Ziel: zusammen neue Lehrstellen schaffen.

BIVO und "THE BOOK_“

Der Kurs für neue vorgesetzte Fachpersonen P3D bietet Unterstützung für die Führung von Lernenden.

Aroma kreiert einen prächtig funkelnden Weihnachtsbaum im Flughafen Zürich

Das fertige Produkt kann sich sehen lassen und macht den Kunden mächtig stolz – der Mut und Durchhaltewille hat sich gelohnt.

Alexander Naumer und das Team von Aroma konnten die Ausschreibung für den Weihnachtsbaum am Flughafen Zürich für sich gewinnen. Wie sie auf die Idee des Baumes mit den grossen, funkelnden Kugeln gekommen sind, wie die Monteure die Spitze des fast neun Meter hohen Baumes zusammensetzen konnten und wieso der Baum mit einer Hochzeitstorte verglichen werden kann, verrät der Projektleiter im Interview.


Alexander Naumer, der Flughafen Zürich wünschte einen neuen Weihnachtsbaum. Was waren die Vorgaben?

Alexander Naumer: In den Ausschreibungsunterlagen des Flughafens Zürich wurde ein moderner und einladender Weihnachtsbaum gesucht, der zudem rücksichtsvoll mit der Architektur Riken Yamamotos umgehen soll.


Wie kamen Sie auf die Idee des Baumes mit den grossen, funkelnden Kugeln?

Die zwei Hauptumstände, die zu dieser Idee geführt haben, waren wohl, dass im Zentrum des Hauptplatzes kein Stromanschluss vorhanden ist und dass ich gerne mit dem gesamten Raum gearbeitet hätte - anstatt nur ein Objekt in die Mitte zu stellen.
Wenn man diese beiden Aspekte in die Kreativbüchse schmeisst, den Deckel draufsetzt und kräftig schüttelt, entsteht die Idee des Spiegelkugelweihnachtsbaums.

Die Explosionszeichnung der Metall Werk Zürich AG…sowie die 3D-Anwendung ermöglichten eine realistische Abbildung des Baumes in einem frühen Stadium.


Wurden vorab Skizzen oder Modelle erarbeitet?

Um den Baum in einem frühen Stadium möglichst realistisch abzubilden, habe ich mittels einer 3D-Anwendung die Spiegelkugeln in ihren unterschiedlichen Grössen nachgebaut. Diese 20 bis 50cm grossen Kugeln wurden anschliessend von einem kegelförmigen Grundkörper entsprechend meiner definierten Variablen generiert.
Mit einer Skizze oder einem physischen Modell wäre es schwierig gewesen, bei den Händlern die Preise anzufragen und abschätzen zu können, ob die Idee überhaupt finanziell oder statisch tragbar ist. Auch Anpassungen der Spiegelfarbe sowie die Berechnungen der Kugelanzahl, der Baumgrösse und der Position waren dank der Softwarelösung einfach möglich.


Wie verlief die Installation vor Ort? Worauf musste geachtet werden?

Die Installation verlief grösstenteils problemlos, da wir vorab bereits einen Testaufbau bei uns auf unserem Aroma-Montageplatz veranlasst hatten, um mit dem Handling vertraut zu werden.
Während der Montage vor Ort wurde um uns herum an allen Ecken und Enden mit Hochdruck an der Fertigstellung des Circles gearbeitet, was teils zu etwas chaotischen Zuständen führte, aber am Ende hat alles gut geklappt – unter anderem auch, da neben unserem routinierten Montageteam unser Technikpartner Showconcept wie auch der Flughafen gemeinsam mit uns am gleichen Strang gezogen haben.

 

Mit dem Personenlift, der sich im Innern des Baumes befindet, können die oberen Stücke des Baumes im Inneren miteinander verbunden und im Januar 2021 dann wieder demontiert werden.

Woraus besteht der Baum?

Der Grundkörper des Baumes besteht aus mehreren Elementen. Man kann sich das Prinzip ähnlich vorstellen wie bei einer aus einzelnen Kuchenstücken zusammengesetzten Hochzeitstorte. Nur mit etwas mehr Stahl und Discokugeln statt Rahm.
Um die oberen „Kuchenstücke" im Inneren miteinander verbinden und demontieren zu können, befindet sich im Zentrum des Baumes ein Personenlift, mit dem unsere Monteure bis zur Spitze hochfahren können.


Was waren die ersten Reaktionen des Kunden?

Der Kunde ist begeistert und sehr stolz, nun solch einen einzigartigen Baum zu haben, der die Erwartungen und Anforderungen der Ausschreibung übertroffen hat. Man muss aber auch sagen, dass sie zurecht stolz sein können: Es ist nicht unüblich, dass eine anfangs unkonventionelle Idee im Laufe eines Projektes herunterrationalisiert wird. Hier wurde kundenseitig viel Mut und Durchhaltevermögen bewiesen, der sich am Schluss ausbezahlt hat.

 

Wie lange bleibt der Baum stehen?

Da der Baum auch nach Weihnachten durch die externe Beleuchtung der zwölf Movinglights den Hauptplatz des Circles in Neujahrsstimmung versetzen kann, wird er noch bis Anfang Januar 2021 die Blicke und Likes auf sich ziehen.
Auf nächstes Jahr wird es Anpassungen aus den ersten Learnings geben, um die Besucher mit neuen Highlights begeistern zu können. Damit werden wir bereits im Frühjahr 2021 wiederbeginnen. Denn egal welche Überraschungen das nächste Jahr für uns bereithält, Weihnachten wird deswegen nicht ausfallen.