Newslab: Hinter den Kulissen

Philipp Brunschwiler von Polydual: «Ideen entwickle ich im eigenen Dialog. In meinem Kopf sind ganz verschiedene Persönlichkeiten, die ständig miteinander reden»

Philipp Brunschwiler hat sich entschieden, als «kreativer Söldner» zu arbeiten und so Jedem sein Knowhow zugänglich zu machen. Der Branddesign-Manager und Inhaber von Polydual bietet seinen Kunden von der ersten Idee bis zur Umsetzung alles für den stilvollen Markenraum. Er pflegt ein Zusammenspiel zwischen Perfektion und Pragmatismus, Stil und Style sowie Kontrolle und Emotion. Durch diese vertikale Ausrichtung profitiert die Kundschaft vom Briefing bis zur Projektübergabe von seinem fundierten Wissen und seiner langjährigen Erfahrung.

 

MISS DECO – alles für ein schönes Fest – tutto per una bellissima festa

Im Jahr 2017 fanden Laura und Amanda in der Nähe von Bellinzona einen Ort, wo es ihnen sehr gut gelingt, ihre Ideen umzusetzen. Hier wurde MISS DECO geboren, denn die dreidimensionale Gestaltung ist ihre Leidenschaft.

Nel 2017 Laura e Amanda hanno trovato un locale a Bellinzona in cui poter mettere a frutto le loro idee: qui è nato MISS DECO. La decorazione è la loro anima.

 

Besuch im ÜK der Lernenden aus dem 1. Lehrjahr

Vom 11. bis 15. Februar besuchten die Polydesign3D-Lernenden des 1. Lehrjahres ihren ersten Überbetrieblichen Kurs (ÜK). Sie kamen aus der ganzen Deutschschweiz in die Berufsschule Lenzburg, wo sie sich in den Schreinerwerkstätten des Verbands Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM) dem Thema Holz widmeten. Wie es wohl war, zum ersten Mal einen Holzhocker herzustellen und verschiedene Böden zu verlegen? Wir haben bei vier Lernenden nachgefragt.

 

PENGland – die kreative Agentur mit Knalleffekt

Am 15. März 2018 hat es PENG! gemacht: Die Eröffnung zum neuen 200 Quadratmeter grossen Kinderparadies «Purzelbaum» im Migros Zugerland in Steinhausen war wie ein Feuerwerk und liess Kinderaugen leuchten. Dazu scheuten die 20 Erlebnisarchitekten der Full-Service-Agentur PENGland keinen Aufwand und holten ihr Zielpublikum, die Kinder, schon früh als knallharte Kritiker ins Boot.

 

10 Tage in der nachhaltigen IKEA-WG wohnen

Für das Polydesign3D-Team von IKEA stand in diesem Jahr ein spezielles Projekt auf dem Programm: Die IKEA war zum ersten Mal an der Muba, der grössten und ältesten Publikumsmesse der Schweiz, vertreten. Das Highlight bildeten vier junge Mitbewohner, welche während zehn Tagen in der IKEA-WG zum Thema «Nachhaltigkeit» wohnhaft waren.

Fotos: David Hubacher, WITWINKEL GmbH

 

Claudia Böhm, neue Leiterin Visual Merchandising bei Manor, im Interview:

Seit Januar 2018 ist Claudia Böhm in ihrer neuen Funktion als Leiterin Visual Merchandising bei Manor tätig. Sie verrät im Interview, wie ihr Alltag aussieht, was die Arbeit bei Manor auszeichnet und was ihre Visionen für das VM-Team sind.

 

brogleworks: Mit Formensprache und kreativen Lösungen zum Endprodukt

brogleworks steht für Handwerkskunst: Die kleine GmbH mit der grossen Werkstatt ist bekannt für die herausragende Umsetzung von Konzepten aller Art. Zu einer ihrer erfolgreichen szenografischen Produktionen gehört der Kundenstand des Allianz Cinemas für das Atelier Lakrits. Inhaber Stefan Brogle verrät, wie sie den Zuschauerinnen und Zuschauern ein Feriengefühl vermittelt haben.

 

Noemi Rütti bildete sich weiter an der Schule für Gestaltung in Basel:

Sie erzählt uns warum. Anlässlich des Neustart des Bildungsganges im Januar 19 in Basel (Dipl. GestalterIn HF Kommunikationsdesign, Vertiefungsrichtung Visual Merchandising Design) veröffentlichen wir nochmals das Interview mit Noemi Rütti.

 

Polydesigner3D sind Allrounder im Profibereich

Miriam Vieli-Goll lebt ihren Kindheitstraum. Die Polydesignerin3D eröffnete bereits mit jungen Jahren ihre eigene Firma «visuelle kommunikation» und widmet sich täglich ihrer Leidenschaft, dem Gestaltungsbereich. Zu ihrem Portfolio gehört unter anderem die Migroszeitung, für deren Fotostylings sie oft verantwortlich ist, wie kürzlich bei einem Familienauto-Shooting. Mit ihrem Feingefühl sorgt sie für das perfekte visuelle Gesamtbild.

 

Interview mit Nicoletta Porceddu

Ich bin eine Macherin und das soll so bleiben
Ich will Bekanntes hinterfragen und Neues entdecken

Interview mit Nicoletta Porceddu (1974), Polydesignerin3D
An der Internationalen Handwerksmesse München, 8. März 2018

 

Lehrgang Polydesign3D verbindet Theorie mit Praxis

In der Deutschschweiz gibt es vier Gestaltungsschulen an verschiedenen Standorten. Ihre Lehrgänge sind sehr projektorientiert aufgebaut: Die angehenden Polydesigner3D lernen von der Planung bis zur Umsetzung den gesamten Prozess und werden bestens auf den Berufsalltag vorbereitet. So auch an der Schule für Gestaltung in St. Gallen, die jährlich ein GBS-Projekt mit den Lernenden umsetzen – wie kürzlich das Typo17 Symposium zum Thema «Resonanz».

 

Bei Expomobilia packen die Lernenden an:

Innerhalb von wenigen Wochen ein Grillfest für 40 Mitarbeitende zu organisieren, ist kein Kinderspiel. Die Lernende Fatima Runggaldier war erst seit zwei Monaten bei Expomobilia, als sie mit dieser herausfordernden Aufgabe konfrontiert wurde. Vom Konzept mit diversen Ideen bis zur Umsetzung – der Mitarbeiterevent wurde dank dem unermüdlichen Einsatz der jungen Frau und ihres Kollegen aus dem 4. Lehrjahr ein voller Erfolg.

 

Im Herbst weht ein warmer Wind durch die Micasa-Filialen

Was braucht es, um die gewünschte Stimmung auf einer Ausstellungsfläche sichtbar und spürbar zu machen? Welche Farbenkombination trifft ins Schwarze? Und durch welche Gestaltungselemente wird der gewünschte Ausdruck verstärkt? Das Polydesign3D-Team von Micasa stellt sich diese Fragen immer wieder. Für die Ausstellung «Autumn», die derzeit in den Filialen und im aktuellen Katalog präsentiert wird, wurde die Natur in die Wohnung geholt.

Atelier Reber: eine kleine Polydesign3D-Firma mit Durchsetzungskraft

Das P3D-Atelier Reber aus Wattwil inszeniert Schaufenster, Innenräume von verschiedenen Geschäften, Messebauten und Eventeinrichtungen. Ihr Arbeitsspektrum erstreckt sich von Computerberechnungen bis zum Handanlegen in der Spritzkabine. Für die Firma Kägi entwickelte das Team rund um Inhaber Res Reber ein portables, authentisches Riesen-Kägifret aus Styropor. In das Resultat möchte man am liebsten reinbeissen.

Herren Globus bietet ein neuartiges Einkaufserlebnis

Seit dem Umbau erwartet die Kunden im Zürcher Herren Globus-Flagship Store an der Löwenstrasse ein einzigartiges Shopping-Erlebnis auf drei grosszügigen Stockwerken. Dem stilbewussten Gentleman wird eine Palette an Service Leistungen geboten, wie etwa ein Barber Shop, eine Massabteilung und ein professioneller Schuhputz-Service. Das moderne Interieur besticht durch maskuline Farbtöne und eine «raw chicness». Zudem laden gemütliche Vintage-Fauteuils und die begrünte Innenhof-Lounge zum Verweilen ein.

Interview mit Leslie Kurmann zur Euroshop-Messe in Düsseldorf

Vom 5. bis 9. März war der Verband P3D mit einem Stand an der 50. Euroshop-Messe in Düsseldorf vertreten. Vor Ort wurde die neue P3D-Lern-App präsentiert. Leslie Kurmann, Visual Managerin bei Manor, die ebenfalls vor Ort war, berichtet im Interview über die Highlights und ihren persönlichen Liebling.

Atelier Kunz und Tellenbach

Beschriftungen, Grafikdesign, Digitaldruck, Architektur und Messebau prägen das Portfolio von Kunz + Tellenbach. Im vergangenen Januar war das Berner Atelier für das Design des Messestandes der Max Felchlin AG an der 33. Schweizer Fachmesse für Bäckerei-, Konditorei- und Confiseriebedarf (FBK) verantwortlich. Zum Thema „Alpenchic“ kreierten die Polydesigner3D einen aussergewöhnlichen Stand mit Heuballen-Optik und Alpenchic-Interior

Manor Bachenbülach

Ende September hat in Bachenbülach ein neues Manor Warenhaus seine Türen geöffnet. Es wurde nach einem brandneuen Konzept eingerichtet, das in Zusammenarbeit mit einer Pariser Agentur entwickelt wurde. Die Visual Managerin Leslie Kurmann erklärt, weshalb das neue Haus mit seiner innovativen Verkaufsflächengestaltung einen neuen Standard für die Manor Gruppe darstellt.

Atelier DeKo2

Das Aargauer Atelier DeKo2 feiert 2017 sein 20-jähriges Jubiläum. Das hochmotivierte Frauenteam schaut auf eine intensive und herausfordernde Zeit, mit vielen einzigartigen Erfahrungen zurück. Polydesign3D bedeutet für Christa Pfister und ihre Mitarbeiterinnen zu gestalten, bearbeiten und umzusetzen, was im Kopf entsteht. Die unendlich grosse Freiheit, immer wieder neu kreativ gefordert zu sein, zeichnet ihren Alltag aus.

Interview mit Christian Weber

Der ausgebildete Dekorationsgestalter arbeitet selbständig an eigenen Aufträgen sowie als freier Mitarbeiter für diverse Firmen aus Film, Foto, Theater, Szenografie und Ausstellungsgestaltung. Dabei ist er mehrheitlich im Bereich Ausstattung und Requisite für Film- und Fernsehproduktionen tätig. In der bekannten Schweizer Krimiserie „Der Bestatter“ hat Christian Weber als Aussenrequisiteur im Ausstattungsteam mitgearbeitet.

Karin Kammerlander auf dem heissen Stuhl

Die Initiatorin der neuen Lern-App Polydesign3D berichtet über ihre Beweggründe für die Entwicklung der App, die voraussichtlich gegen Ende August verfügbar ist. 

Neuerdings Eventdesign

“We create, we design, we can” – so lautet der Slogan von Neuerdings Eventdesign. Das fünfköpfige Team entwickelt gemeinsam verschiedenste Events – vom Konzept bis zur Umsetzung nehmen sie alles in Angriff. 

Ikea Spreitenbach

Die neue Frühjahrskollektion „TILLFÄLLE“ von IKEA vereint kräftige Muster und bunte Farben mit skandinavischem Minimalismus. 


Philipp Brunschwiler von Polydual: «Ideen entwickle ich im eigenen Dialog. In meinem Kopf sind ganz verschiedene Persönlichkeiten, die ständig miteinander reden»
Philipp Brunschwiler hat sich entschieden, als «kreativer Söldner» zu arbeiten und so Jedem sein Knowhow zugänglich zu machen. Der Branddesign-Manager und Inhaber von Polydual bietet seinen Kunden von der ersten Idee bis zur Umsetzung alles für den stilvollen Markenraum. Er pflegt ein Zusammenspiel zwischen Perfektion und Pragmatismus, Stil und Style sowie Kontrolle und Emotion. Durch diese vertikale Ausrichtung profitiert die Kundschaft vom Briefing bis zur Projektübergabe von seinem fundierten Wissen und seiner langjährigen Erfahrung.

«Am Anfang steht immer der Austausch mit der Inhaberin oder dem CEO eines Unternehmens, denn Markenführung ist Chefsache», sagt Philipp Brunschwiler, Branddesign-Manager und Inhaber von Polydual. Als Polydesigner3D mit langjähriger Erfahrung und durch seine Ausbildung zum Marketing- und Brandmanager kann er mit seinem Unternehmen die ganze Palette einer grossen Kreativ-Agentur anbieten. Im Fokus stehen alle Elemente für den bewusst stilvollen Markenraum. «Das Wort Polydual umschreibt mein breites Leistungs-Spektrum: Von der Theorie bis hin zur Umsetzung ist bei mir alles aus einer Hand», erklärt der Winterthurer, der seit 2004 in Luzern lebt. Philipp Brunschwilers Anspruch an den visuellen Auftritt ist designorientiert und emotional.

 

Making of POLYDUAL-Axent Bathroom 2018, Foto: Ben Huggler

Pragmatische Lösungsansätze und grossartige Gestaltungsideen
Wie wichtig es ist, einen Polydesigner3D früh in die Gestaltung eines Produkt-Kataloges einzubeziehen, zeigte für Philipp Brunschwiler das Bathroom Set-Design-Projekt von Axent Switzerland, dem er sich zusammen mit dem CEO, dem Werber (Cruelles Agence) und dem Fotografen (Ben Huggler) annahm. Denn am Anfang stehen jeweils die markenorientierten Bildwelten: Materialmuster und Setdesign-Skizzen definieren das Wie und Wo während der Planung. Ideen entwickelt er im eigenen Dialog, wie er erläutert: «In meinem Kopf sind ganz verschiedene Persönlichkeiten, die ständig miteinander reden und auf der Suche sind nach Ideen. Mein Bauch und mein Herz gehören auch in dieses Team.» Aus diesem Durcheinander entstehen schlussendlich pragmatische Lösungsansätze und grossartige Gestaltungsideen: Ideen, welche schon auf dem Prüfstand der Realisation waren, die bewegen, die umsetzbar und vor allem ästhetisch sind.


Der Star ist das Produkt, nicht der Raum
Produkt-Fotoshoots, wie das Bathroom Set, findet Philipp Brunschwiler besonders anspruchsvoll, da sie im Kontext mit Räumen wahrgenommen werden sollen: «Der Star muss immer noch das Produkt sein und nicht der Raum. Die Ausgestaltung soll aber ein Image kreieren, welches sowohl das Produkt als auch die Marke unterstützt, betont der Branddesign-Manager. Das Womit und das Warum gilt es entsprechend für alle klar aufzuzeigen. Zusammen mit einem Zimmermann und einem Plattenleger baute Philipp Brunschwiler zwei Sets auf, welche für die Ansprüche an Lichtsituationen und Kameraeinstellungen ausgerichtet waren. Die Wände wurden für die Montage der Toiletten und der Waschtische ausgelegt, daher waren sie stabil gebaut und relativ schwer.
Weil bei einem solchen Shoot ganz viele Disziplinen zusammenkommen, ist Philipp Brunschwiler von der Planung bis zur Realisation bei den meisten Schritte involviert. Vom Kickoff-Meeting bis zum letzten Shoot vergingen acht Wochen mit zehn Arbeitstagen. Während vier Tagen wurde geshootet und es entstanden hunderte von Fotos. 45 Bilder schafften es schlussendlich in den Katalog.

 

Making of POLYDUAL-Axent Bathroom 2018, Foto: Ben Huggler

Leidenschaft für jedes Bild bis zum Schluss aufrechterhalten
Die grosse Herausforderung bestand bei diesem Projekt darin, zu wissen, welche Details nur auf dem Set vor Ort umgesetzt und welche Elemente am Computer nachträglich korrigiert werden können. Die Location war sehr speziell und der Zeitdruck gross. Gleichzeitig beinhalteten die Arbeiten aber eine enorme Bandbreite: Von der Ideenfindung über die eigenständige handwerkliche Umsetzung, von einfachen Schreinerarbeiten und Malerarbeiten bis zur Produktion von Treppen, Podesten und Wänden sowie der Montage der Bäder und vom Tapezieren bis hin zum Kreieren von Hilfsmitteln gehörte alles dazu. Zudem mussten Anlieferungen koordiniert und bei der Beleuchtung und dem Requisitenstyling Fotoassistenz geleistet werden. Philipp Brunschwiler erinnert sich: «Bei diesem Projekt waren die unheimlich vielen unterschiedlichen Produktkombinationen eine zusätzliche Herausforderung. Es war zu jedem Zeitpunkt volle Konzentration gefragt und es galt, die Leidenschaft für jedes Bild bis zum Schluss aufrecht zu halten.»

 

 

Making of POLYDUAL-Axent Bathroom 2018, Foto: Ben Huggler

Vielseitigkeit und Leidensfähigkeit sind gefragt
Bei einem solchen Auftrag kreisen viele Gedanken in Philipp Brunschwilers Kopf: Welche Artikel haben wir schon fotografiert? Haben wir alle Produkte eingesetzt und welche werden mehrfach verwendet? Welches Waschbecken braucht welchen Waschtisch? Wie und wo wird dieser montiert? Welche Produkte werden in welchem Raum zusammen fotografiert? Und so entstanden bei diesem Fotoshoot Kombinationen über Kombinationen. Auch bei 45 Grad im Schatten, Staub und langen Arbeitstagen sowie -nächten sorgte das ganze Team für ein effizientes und erfolgreiches Resultat.
Ein grosser Vorteil des Branddesign-Managers ist seine Vielseitigkeit, wie das geschilderte Projekt beweist: «Die weitreichenden Kenntnisse in der Gestaltung von Raum und Geist machen meinen Job spannend und immer anspruchsvoll. Das wichtigste jedoch ist die Zusammenarbeit mit Profis.»

 

Foto: Ben Huggler

50 Prozent der Arbeit ist die Kommunikation mit allen Beteiligten
Philipp Brunschwilers Arbeiten zeichnen sich durch den Fokus auf einen attraktiven, differenzierten sowie glaubwürdigen Stil aus und seine Resultate sind immer persönlich. Denn Stil hat für ihn viel mit Kunst zu tun: «Wie man sich kleidet, sich einrichtet, wie man spricht, wie man auftritt – mit allem lässt man Stil erkennen. Das hat nichts mit der Stilrichtung zu tun, sondern ob alles zusammenpasst.» Genau diese bewusste Kombination verschiedenster Elemente ist seine Kunst. Nebst dem ganzen Sachverstand braucht es für ihn ein Gefühl für Geschichte, Herkunft, Handwerk und Stil.
Bevor er eine Idee entwickelt bzw. umsetzt, muss das Verständnis für Design- und Markenführung geschult werden: «Dazu gehört auch das Kontrollieren von Prozessen und Abläufen. Auf dem Lösungsweg verschiebt sich so manches Ziel, darum gilt es ständig die Zusammenhänge aufzuzeigen und Lieferanten, Produzenten sowie Handwerker zu koordinieren. Durch die Zusammenarbeit mit mir erhalten die Auftraggeber Planungssicherheit.» Die Kommunikation mit allen Beteiligten macht etwa 50 Prozent seiner täglichen Arbeit aus: Abfragen von Vorstellungen und Erwartungen ist das A und O.

Mit offenen Augen und offenem Herzen unterwegs
Das Visualisieren von Erwartungszusammenhängen und das Beschreiben von Zielen fordert den Branddesign-Manager genauso kreativ wie das Entwickeln von Ideen: Das Resultat soll immer neu, einzigartig und besonders sein, wie Philipp Brunschwiler betont: «Dies gelingt mir, weil ich mit offenen Augen und offenem Herzen durch die Welt gehe. Inspirationen hole ich mir digital und auch auf Messen.»

Fotos von Ben Huggler: benhuggler.com