Newslab: Hinter den Kulissen

Domeisen Visual kann mehr als Warenpräsentation:

Maurus Domeisen und seine Frau Jeannette kreieren zusammen mit ihrem Team Visual Storytelling in der dritten Dimension. Sie rücken Marken ins beste Licht, inszenieren Produkte im Raum und bieten ihren Kundinnen und Kunden ein unvergessliches Erlebnis. So auch der Trend- und Blumenbörse Luzern, für die sie eine kalte Tiefgarage in eine farbenfrohe Ausstellung verwandelt haben. Die Besucherinnen und Besucher wurden durch ein Labyrinth von verschiedenen Räumen geführt. Das Resultat war eine unvergessliche mediterrane Winterreise in acht verschiedene Städte mit ihrer individuellen Flora und kulturellen Besonderheiten.

 

Mit der Polydesign3D-Ausbildung zum erfolgreichen Visual Communication Designer im Uhrenbereich

Der 25-jährige Visual Communication Designer Swann Privet schwankte am Ende seiner Schulzeit zwischen dem Beruf des Grafikdesigners und jenem des Polydesigners3D. Dass er sich für Letzteren entschieden hat, bereute der Romand nie, denn die Kombination zwischen der manuellen Handwerksarbeit und dem technischen Teil mithilfe von Computersoftwares faszinierte ihn und gab ihm das nötige Rüstzeug auf seinem weiteren beruflichen Weg. Heute arbeitet Swann als Marketingkoordinator und Designer bei der Uhrenmarke Omega, wo er sowohl seine kreative wie auch seine strategische Ader ausleben kann.

 

Innovatives Stadtmarketing: Farbig leuchtende Schubkarren in dunklen Coronazeiten

Vor einem Jahr, als uns die Coronapandemie bereits fest im Griff hatte und wir uns gerade im erneuten Lockdown befanden, kam der selbständigen Polydesignerin3D Sibylle Meier, die bereits seit 2006 mit ihrem Atelier «Showyou» verschiedenste Kundenwünsche erfüllt, eine zündende Idee: Die Oberwalliserin wollte in dieser verrückten Zeit, der sich ausbreitenden Depression entgegenhalten und so kreierte sie ein Konzept für farbige Schubkarren, welche den Stadtkern von Brig-Glis erheitern. Ziel war es, einen Alltagsgegenstand zu finden, den jeder kennt und der sich in seiner Bedeutung komplett umkehren lässt, um aus Corona etwas Positives zu schaffen. Die Idee kam bei der Gemeinde Brig-Glis gut an und so war der erste Meilenstein für ein tragfähiges sowie nachhaltiges und vielseitig erweiterbares Stadtmarketingkonzept gelegt.

 

Drei Tage im Fernweh schwelgen – G.U.S. Productions machte es mit ihrem Festival möglich

Martina Meienberg hat zusammen mit ihrem Team der Eventfirma G.U.S. Productions AG der Stadt Bern Fernweh beschert: Während drei Tagen konnten die Besucherinnen und Besucher des gleichnamigen Fernweh Festivals um die Welt reisen und dabei verschiedene Kulturen kennenlernen: Es gab feine Düfte und Speisen, kräftige Farben, bezaubernde Klänge und vielseitige Eindrücke zu entdecken. Zudem wurde Nachhaltigkeit bei der Konzeption und Umsetzung des Festivals grossgeschrieben: Das Konzept beruhte unter anderem darauf, die bestehenden Lokalitäten zu nutzen, keine neue Infrastruktur aufzubauen und dadurch auch keine Transporte zu generieren.

 

Okapiinteriors – ein «One Woman-Betrieb” für moderne und sinnliche Raumgestaltung

Das Gestalten von Lebensräumen, in denen sich die Menschen wohlfühlen, fasziniert und begleitet Doris Schranz seit jeher. Die Innenarchitektin ist fest davon überzeugt, dass Räume, in denen wir uns aufhalten, uns prägen und dazu beitragen, dass wir uns wohl fühlen. Mit ihrer Einzelfirma okapiinteriors lässt sie Wohnträume wahr werden. Zu ihren alltäglichen Arbeiten gehören jedoch auch die Gestaltung von Ladenflächen und Büroräumlichkeiten sowie die Leitung von Umbauprojekten. Zudem hat die Bernerin im Juli dieses Jahres eine Talk-Reihe für Frauen lanciert. Bei all ihren Projekten ist ihr eines sehr wichtig: Räume sollen individuell gestaltet werden und zentral ist, dass sie dem Bedürfnis der Kundinnen und Kunden gerecht werden.

 

Das neue P3D-Co-Präsidium im Interview:

An der GV vom 25. Juni wurden mit Leslie Kurmann und Luca Viglianti zwei neue Gesichter ins Präsidium der Swiss Association Polydesign3D gewählt.
Wir wollten von Ihnen wissen, was sie an der neuen Aufgabe am meisten reizt, was sie aneinander schätzen und wovor sie am meisten Respekt haben.

 

Erlebnisberichte aus dem ÜK des 3. Lehrjahres

Der Überbetriebliche Kurs ist für die Lernenden immer ein Highlight: Sie treffen auf ihre Jahrgangskolleginnen und -kollegen und erhalten während einer ganzen Woche spannende Inputs von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten. Doch im letzten Jahr war aus bekannten -Gründen alles etwas anders: Coronabedingt wurde der dritte ÜK auf die erste Septemberwoche im ersten Semester des 4. Lehrjahres verschoben. Die Schwerpunktthemen waren Inszenierung, Warenpräsentation, Systeme (Messebau), Beleuchtung und Multimedia. Aufgrund der Situation wurde zudem das Thema «Krise als Chance» aufgegriffen. Ziel war es, den Lernenden einen Raum zu geben, um über die Pandemie und deren Auswirkungen zu diskutieren.
Dieser ÜK war ein Novum, denn bisher wurde im ÜK 3 jeweils eine Messe mit verschiedenen Ständen aufgebaut. Zudem mussten die 66 Lernenden in sechs Gruppen eingeteilt werden, um das Schutzkonzept des Kantons einhalten zu können. Wir haben für Euch einige Lernende befragt, wie sie den ÜK 3 trotz Einschränkungen wahrgenommen haben.

 

Gestalterische Karriere im Handwerk

Der erste Bildungsgang «Gestaltungsexpertin im Handwerk» am Haus der Farbe wurde im Dezember 2020 abgeschlossen. Die Studierenden sind bereit für die Höhere Fachprüfung – mit äusserst vielfältigen Portfolios.

 

RAMSEIER Erlebniswelt – PENGland kreierte ein Besucherzentrum für alle Sinne

Der Spagat zwischen kurzen und knappen Inhalten bis zu einem Detailgrad, der keine Fragen offenlässt, ist enorm gross. Und genau diese Herausforderung war zentral, als die Full-Service-Agentur PENGland das Briefing des Obst- und Fruchtsaftproduzenten RAMSEIER Suisse AG in der Hand hielt. Es galt ein Besucherzentrum zu entwickeln, das auf Jung und Alt gleichermassen anziehend wirkt. Die kreativen Köpfe konzipierten eine authentische und unterhaltsame Erlebniswelt und liessen sich dabei auch von den besonderen Umständen rund um Covid-19 nicht beirren.

 

Ein in jeder Hinsicht überragender Event

Wegen Corona ist in diesem Jahr alles etwas anders – so auch im Eventbereich. Statt in Form eines Live-Events wurde das Halbfinale der Kochmeisterschaft «Der goldene Koch» des (Tief-)kühlproduzenten KADI im vergangenen Oktober kurzerhand aufgezeichnet und wird im Frühling 2021 auf Blick TV ausgestrahlt werden. Die Firma Habegger war nicht nur für die Konzeption und Realisation des neuen Eventformates zuständig, sondern auch für die Inszenierung des Raumes. Eine spannende Herausforderung für die junge Polydesignerin3D Giulia Da Tos. 

 

Lorenzi Kommunikationsdesign – kleines Atelier mit langjähriger Erfahrung

Jacqueline Rüegg-Lorenzi ist vielen PolydesignerInnen3D als Betreuerin der Geschäftsstelle der Swiss Association Polydesign3D ein Begriff. Mit ihrem Atelier «Lorenzi Kommunikationsdesign» gestaltet sie jedoch seit rund 23 Jahren auch selber tatkräftig verschiedene Messestände, Events und bietet Beschriftungen sowie Schaufensterinszenierungen an. Letzteres macht sie für einige KundInnen bereits seit so vielen Jahren, dass ihr bei der Gestaltung ziemlich freie Hand gelassen wird. So auch beim Schuhgeschäft Rogenmoser: Deren Schaufensterfront verwandelte Jacqueline im letzten Herbst unter dem Motto «tropical-colonial-vintage» in einen kleinen Dschungel.

Die Lernenden von Modissa und Aroma lebten sich im Lockdown kreativ aus

Den Frühling 2020 werden wir so schnell nicht mehr vergessen: Auch die Polydesign3D-Branche war vom Corona-Lockdown stark beeinträchtigt. Aber obwohl diese Zeit für viele eine Zwangspause von ihrem Berufsalltag bedeutete, wurde nicht untätig herumgesessen. Besonders aktiv waren die Lernenden bei Aroma – sie kreierten ein «Quarantine Magazine» mit Fashion und Hair Trends, Rätselspass und Home Office-Tipps. Aber auch Modissa-Lernenden waren kreativ: Sie bemalten zuhause Stofftaschen mit Blumensujets, die eigentlich nur für das BIG-Schaufenster gedacht waren.

Rollende Piaggo Ape-Bar für unvergessliche Events:

Wie man ein dreirädriges Piaggo Ape-Gefährt in eine stylische Bar verzaubert? Cédric Facchin und Maja Langer der Thing Design GmbH haben sich diesem Experiment angenommen und dabei einige Nerven gebraucht und Schweissperlen vergossen. Vom kreativen Konzept, über die Kalkulation des Budgets, die Planung des Ausbaus bis hin zu den ganzen Formalitäten und Vorgaben seitens der Behörden – die beiden haben alles zu zweit gestemmt. Dabei durften sie aber glücklicherweise auf ein paar helfende Hände zählen. Dieses Herzensprojekt führte zu neuen Geschäftsbeziehungen, die sie bis heute pflegen.

 

Lernendenprojekt bei Aroma: Eine riesige Vagina sorgt in Apothekenschaufenstern für Aufsehen

Auf die Behandlung empfindlicher Vaginalschleimhaut hinweisen - das ist mal ein «sexy» Briefing. Die Apotheken zum Meierhof und am Kreuzplatz wünschten sich von Aroma ein Schaufenster, um auf Gleitmittel aufmerksam zu machen. Konkret von den Polydesign3D-Lernenden der Live Communications-Agentur, denn sie dürfen jeweils den Lead übernehmen, wenn es drei bis viermal im Jahr um die Gestaltung der beiden Apotheken-Schaufenster geht – und zwar von der Konzeption und der Produktion bis zur Montage vor Ort. Luisa Zieglmeier aus dem 4. Lehrjahr erzählt aus ihrer Perspektive als Leiterin des Projekts, wie sie die Kunden mit der vielschichten Vagina begeistern konnten.



 

„Projekt Customer Inspiration“ – der neue Auftritt von Pfister

Pfister hat mit dem Projekt «Customer Inspiration» ein neuartiges Ladenbau- und Visual Merchandising-Konzept entwickelt: Möbel und Wohnaccessoires werden nicht mehr nach Produktkategorien, sondern nach Themen inszeniert und das gesamte Sortiment wird neu in Stilwelten präsentiert. Auf die Kundinnen und Kunden wartet im Herzen der Filiale St. Gallen zudem eine Lobby, in der sie empfangen und umfassend beraten werden. Mit diesem ambitionierten Projekt sorgte Möbel Pfister sowohl bei den Kundinnen und Kunden als auch intern für helle Begeisterung.

 

Eveline Käshammer inszeniert eine Laufbahn - quer durch das Sportamt des Kantons Zürich


Gute Arbeit zahlt sich aus: 2014 durfte die selbstständige Polydesignerin3D Eveline Käshammer für das Sportamt des Kantons Zürich einzelne Bürobereiche neugestalten. Vor ein paar Monaten meldete sich der Kunde erneut mit einem Bürogestaltungsanliegen. Diesmal wünschte er die Inszenierung einer Sport-Laufbahn, die sich quer durchs Sportamt ziehen sollte. Von der Planung bis zur Realisation legte die Gestalterin selbst Hand an und das oft bis spät in die Nacht. Es galt diverse Abklärungen zu treffen und die richtigen Fragen zu stellen, schliesslich verlegt man nicht jeden Tag eine inszenierte Laufbahn.

 

Besuch im ÜK der Lernenden aus dem 2. Lehrjahr

Anfang Mai besuchten die Polydesign3D-Lernenden des 2. Lehrjahres ihren zweiten Überbetrieblichen Kurs (ÜK). Diesmal standen mehrere Themen im Fokus: Die Lernenden widmeten sich der Oberflächenbearbeitung und -veredelung, der Kunststoffbearbeitung, dem Bearbeiten von Textilien sowie dem Anwenden von Druck- und Beschriftungstechniken. Wir haben bei vier Lernenden nachgefragt, wieso der ÜK immer eine sehr lieb gewonnene Abwechslung zum Alltag darstellt und was diesmal den bleibendsten Eindruck hinterlassen hat.

 

Neues Vorstandsmitglied Leslie Kurmann:

Seit vergangenem Mai ergänzt Leslie Kurmann den P3D-Vorstand. Wir wollten von ihr wissen, weshalb es sie reizt Vorstandsmitglied zu sein, was ihre Ziele sind und wo sie die Herausforderungen im P3D-Beruf sieht. Mehr dazu im Interview.

 

Philipp Brunschwiler von Polydual: «Ideen entwickle ich im eigenen Dialog. In meinem Kopf sind ganz verschiedene Persönlichkeiten, die ständig miteinander reden»

Philipp Brunschwiler hat sich entschieden, als «kreativer Söldner» zu arbeiten und so Jedem sein Knowhow zugänglich zu machen. Der Branddesign-Manager und Inhaber von Polydual bietet seinen Kunden von der ersten Idee bis zur Umsetzung alles für den stilvollen Markenraum. Er pflegt ein Zusammenspiel zwischen Perfektion und Pragmatismus, Stil und Style sowie Kontrolle und Emotion. Durch diese vertikale Ausrichtung profitiert die Kundschaft vom Briefing bis zur Projektübergabe von seinem fundierten Wissen und seiner langjährigen Erfahrung.

 

MISS DECO – alles für ein schönes Fest – tutto per una bellissima festa

Im Jahr 2017 fanden Laura und Amanda in der Nähe von Bellinzona einen Ort, wo es ihnen sehr gut gelingt, ihre Ideen umzusetzen. Hier wurde MISS DECO geboren, denn die dreidimensionale Gestaltung ist ihre Leidenschaft.

Nel 2017 Laura e Amanda hanno trovato un locale a Bellinzona in cui poter mettere a frutto le loro idee: qui è nato MISS DECO. La decorazione è la loro anima.

 

Besuch im ÜK der Lernenden aus dem 1. Lehrjahr

Vom 11. bis 15. Februar besuchten die Polydesign3D-Lernenden des 1. Lehrjahres ihren ersten Überbetrieblichen Kurs (ÜK). Sie kamen aus der ganzen Deutschschweiz in die Berufsschule Lenzburg, wo sie sich in den Schreinerwerkstätten des Verbands Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM) dem Thema Holz widmeten. Wie es wohl war, zum ersten Mal einen Holzhocker herzustellen und verschiedene Böden zu verlegen? Wir haben bei vier Lernenden nachgefragt.

 

PENGland – die kreative Agentur mit Knalleffekt

Am 15. März 2018 hat es PENG! gemacht: Die Eröffnung zum neuen 200 Quadratmeter grossen Kinderparadies «Purzelbaum» im Migros Zugerland in Steinhausen war wie ein Feuerwerk und liess Kinderaugen leuchten. Dazu scheuten die 20 Erlebnisarchitekten der Full-Service-Agentur PENGland keinen Aufwand und holten ihr Zielpublikum, die Kinder, schon früh als knallharte Kritiker ins Boot.

 

10 Tage in der nachhaltigen IKEA-WG wohnen

Für das Polydesign3D-Team von IKEA stand in diesem Jahr ein spezielles Projekt auf dem Programm: Die IKEA war zum ersten Mal an der Muba, der grössten und ältesten Publikumsmesse der Schweiz, vertreten. Das Highlight bildeten vier junge Mitbewohner, welche während zehn Tagen in der IKEA-WG zum Thema «Nachhaltigkeit» wohnhaft waren.

Fotos: David Hubacher, WITWINKEL GmbH

 

Claudia Böhm, neue Leiterin Visual Merchandising bei Manor, im Interview:

Seit Januar 2018 ist Claudia Böhm in ihrer neuen Funktion als Leiterin Visual Merchandising bei Manor tätig. Sie verrät im Interview, wie ihr Alltag aussieht, was die Arbeit bei Manor auszeichnet und was ihre Visionen für das VM-Team sind.

 

brogleworks: Mit Formensprache und kreativen Lösungen zum Endprodukt

brogleworks steht für Handwerkskunst: Die kleine GmbH mit der grossen Werkstatt ist bekannt für die herausragende Umsetzung von Konzepten aller Art. Zu einer ihrer erfolgreichen szenografischen Produktionen gehört der Kundenstand des Allianz Cinemas für das Atelier Lakrits. Inhaber Stefan Brogle verrät, wie sie den Zuschauerinnen und Zuschauern ein Feriengefühl vermittelt haben.

 

Noemi Rütti bildete sich weiter an der Schule für Gestaltung in Basel:

Sie erzählt uns warum. Anlässlich des Neustart des Bildungsganges im Januar 19 in Basel (Dipl. GestalterIn HF Kommunikationsdesign, Vertiefungsrichtung Visual Merchandising Design) veröffentlichen wir nochmals das Interview mit Noemi Rütti.

 

Polydesigner3D sind Allrounder im Profibereich

Miriam Vieli-Goll lebt ihren Kindheitstraum. Die Polydesignerin3D eröffnete bereits mit jungen Jahren ihre eigene Firma «visuelle kommunikation» und widmet sich täglich ihrer Leidenschaft, dem Gestaltungsbereich. Zu ihrem Portfolio gehört unter anderem die Migroszeitung, für deren Fotostylings sie oft verantwortlich ist, wie kürzlich bei einem Familienauto-Shooting. Mit ihrem Feingefühl sorgt sie für das perfekte visuelle Gesamtbild.

 

Interview mit Nicoletta Porceddu

Ich bin eine Macherin und das soll so bleiben
Ich will Bekanntes hinterfragen und Neues entdecken

Interview mit Nicoletta Porceddu (1974), Polydesignerin3D
An der Internationalen Handwerksmesse München, 8. März 2018

 

Lehrgang Polydesign3D verbindet Theorie mit Praxis

In der Deutschschweiz gibt es vier Gestaltungsschulen an verschiedenen Standorten. Ihre Lehrgänge sind sehr projektorientiert aufgebaut: Die angehenden Polydesigner3D lernen von der Planung bis zur Umsetzung den gesamten Prozess und werden bestens auf den Berufsalltag vorbereitet. So auch an der Schule für Gestaltung in St. Gallen, die jährlich ein GBS-Projekt mit den Lernenden umsetzen – wie kürzlich das Typo17 Symposium zum Thema «Resonanz».

 

Bei Expomobilia packen die Lernenden an:

Innerhalb von wenigen Wochen ein Grillfest für 40 Mitarbeitende zu organisieren, ist kein Kinderspiel. Die Lernende Fatima Runggaldier war erst seit zwei Monaten bei Expomobilia, als sie mit dieser herausfordernden Aufgabe konfrontiert wurde. Vom Konzept mit diversen Ideen bis zur Umsetzung – der Mitarbeiterevent wurde dank dem unermüdlichen Einsatz der jungen Frau und ihres Kollegen aus dem 4. Lehrjahr ein voller Erfolg.

 

Im Herbst weht ein warmer Wind durch die Micasa-Filialen

Was braucht es, um die gewünschte Stimmung auf einer Ausstellungsfläche sichtbar und spürbar zu machen? Welche Farbenkombination trifft ins Schwarze? Und durch welche Gestaltungselemente wird der gewünschte Ausdruck verstärkt? Das Polydesign3D-Team von Micasa stellt sich diese Fragen immer wieder. Für die Ausstellung «Autumn», die derzeit in den Filialen und im aktuellen Katalog präsentiert wird, wurde die Natur in die Wohnung geholt.

Atelier Reber: eine kleine Polydesign3D-Firma mit Durchsetzungskraft

Das P3D-Atelier Reber aus Wattwil inszeniert Schaufenster, Innenräume von verschiedenen Geschäften, Messebauten und Eventeinrichtungen. Ihr Arbeitsspektrum erstreckt sich von Computerberechnungen bis zum Handanlegen in der Spritzkabine. Für die Firma Kägi entwickelte das Team rund um Inhaber Res Reber ein portables, authentisches Riesen-Kägifret aus Styropor. In das Resultat möchte man am liebsten reinbeissen.

Herren Globus bietet ein neuartiges Einkaufserlebnis

Seit dem Umbau erwartet die Kunden im Zürcher Herren Globus-Flagship Store an der Löwenstrasse ein einzigartiges Shopping-Erlebnis auf drei grosszügigen Stockwerken. Dem stilbewussten Gentleman wird eine Palette an Service Leistungen geboten, wie etwa ein Barber Shop, eine Massabteilung und ein professioneller Schuhputz-Service. Das moderne Interieur besticht durch maskuline Farbtöne und eine «raw chicness». Zudem laden gemütliche Vintage-Fauteuils und die begrünte Innenhof-Lounge zum Verweilen ein.

Interview mit Leslie Kurmann zur Euroshop-Messe in Düsseldorf

Vom 5. bis 9. März war der Verband P3D mit einem Stand an der 50. Euroshop-Messe in Düsseldorf vertreten. Vor Ort wurde die neue P3D-Lern-App präsentiert. Leslie Kurmann, Visual Managerin bei Manor, die ebenfalls vor Ort war, berichtet im Interview über die Highlights und ihren persönlichen Liebling.

Atelier Kunz und Tellenbach

Beschriftungen, Grafikdesign, Digitaldruck, Architektur und Messebau prägen das Portfolio von Kunz + Tellenbach. Im vergangenen Januar war das Berner Atelier für das Design des Messestandes der Max Felchlin AG an der 33. Schweizer Fachmesse für Bäckerei-, Konditorei- und Confiseriebedarf (FBK) verantwortlich. Zum Thema „Alpenchic“ kreierten die Polydesigner3D einen aussergewöhnlichen Stand mit Heuballen-Optik und Alpenchic-Interior

Manor Bachenbülach

Ende September hat in Bachenbülach ein neues Manor Warenhaus seine Türen geöffnet. Es wurde nach einem brandneuen Konzept eingerichtet, das in Zusammenarbeit mit einer Pariser Agentur entwickelt wurde. Die Visual Managerin Leslie Kurmann erklärt, weshalb das neue Haus mit seiner innovativen Verkaufsflächengestaltung einen neuen Standard für die Manor Gruppe darstellt.

Atelier DeKo2

Das Aargauer Atelier DeKo2 feiert 2017 sein 20-jähriges Jubiläum. Das hochmotivierte Frauenteam schaut auf eine intensive und herausfordernde Zeit, mit vielen einzigartigen Erfahrungen zurück. Polydesign3D bedeutet für Christa Pfister und ihre Mitarbeiterinnen zu gestalten, bearbeiten und umzusetzen, was im Kopf entsteht. Die unendlich grosse Freiheit, immer wieder neu kreativ gefordert zu sein, zeichnet ihren Alltag aus.

Interview mit Christian Weber

Der ausgebildete Dekorationsgestalter arbeitet selbständig an eigenen Aufträgen sowie als freier Mitarbeiter für diverse Firmen aus Film, Foto, Theater, Szenografie und Ausstellungsgestaltung. Dabei ist er mehrheitlich im Bereich Ausstattung und Requisite für Film- und Fernsehproduktionen tätig. In der bekannten Schweizer Krimiserie „Der Bestatter“ hat Christian Weber als Aussenrequisiteur im Ausstattungsteam mitgearbeitet.

Karin Kammerlander auf dem heissen Stuhl

Die Initiatorin der neuen Lern-App Polydesign3D berichtet über ihre Beweggründe für die Entwicklung der App, die voraussichtlich gegen Ende August verfügbar ist. 

Neuerdings Eventdesign

“We create, we design, we can” – so lautet der Slogan von Neuerdings Eventdesign. Das fünfköpfige Team entwickelt gemeinsam verschiedenste Events – vom Konzept bis zur Umsetzung nehmen sie alles in Angriff. 

Ikea Spreitenbach

Die neue Frühjahrskollektion „TILLFÄLLE“ von IKEA vereint kräftige Muster und bunte Farben mit skandinavischem Minimalismus. 

Domeisen Visual kann mehr als Warenpräsentation:


Maurus Domeisen und seine Frau Jeannette kreieren zusammen mit ihrem Team Visual Storytelling in der dritten Dimension. Sie rücken Marken ins beste Licht, inszenieren Produkte im Raum und bieten ihren Kundinnen und Kunden ein unvergessliches Erlebnis. So auch der Trend- und Blumenbörse Luzern, für die sie eine kalte Tiefgarage in eine farbenfrohe Ausstellung verwandelt haben. Die Besucherinnen und Besucher wurden durch ein Labyrinth von verschiedenen Räumen geführt. Das Resultat war eine unvergessliche mediterrane Winterreise in acht verschiedene Städte mit ihrer individuellen Flora und kulturellen Besonderheiten.

 

«Unsere Konzepte sind eine Kombination aus Warenpräsentation und Kunst. Sie schaffen emotionale Erlebnisse und unterstreichen Ihr Markenversprechen.» So beschreibt Maurus Domeisen die Arbeit von Domeisen Visual auf seiner Website. Der Luzerner verfügt über langjährige Erfahrung in Markenkommunikation, Retail Design und Branding. Zusammen mit seiner Frau Jeannette ergänzt sich der Inhaber und Gründer des Ateliers bestens: Er versteht Räume, sie versteht Styling. Die gebürtige Dänin verleiht den Arbeiten mit ihrer skandinavischer Stilsicherheit und ihrem Knowhow einen einzigartigen kreativen Touch. Die Interior Stylistin arbeitet mit Liebe zum Detail: «Jeannettes Stylings sind enorm vielseitig und vor allem zeitlos. Sie bringt Leben in jeden Raum und schafft es stets, das gewisse Etwas zu kreieren, welches den Inszenierungen ihren individuellen Anstrich verleihen», schwärmt Maurus Domeisen. Zum Team von Domeisen Visual gehören zudem Annemarie Rambusch und Alessa Nora Willi, welche im Bereich Visual Assistenz und Administration unterstützen.

 

Die Planung des umfassenden Projekts erfolgte mit Moodboards, Zeichnungen und Plänen


Meistens arbeitet das Team an vier bis fünf Projekten parallel – für Abwechslung ist also gesorgt

Maurus Domeisen und sein Team entwickeln Konzepte und Umsetzungen im Bereich Visual Merchandising - sowohl für individuelle Setups als auch für monatliche Abo-Kunden. Spezialisiert ist Domeisen Visual auf Verkaufsräume, Showrooms, Schaufenster und Messen: «Wir machen Store-, Mall- oder Showroom-Planung für den Bau oder Umbau, designen POS-Einheiten und sind für die Planung und Durchführung von Events sowie für gewerbliche und private Innenarchitektur und Wohngestaltung verantwortlich. Meistens arbeiten wir parallel an vier bis fünf Projekten – es ist also kein Tag wie der andere», so der gelernte Goldschmied und Polydesigner3D.
Besonders bereichernd sind Projekte, bei denen die kreativen Köpfe von ihren Kundinnen und Kunden eine «Carte Blanche» erhalten – wo sie also ihre Ideen von Grund auf einbringen können und in allen Bereichen involviert werden. So wie bei der Trend- und Blumenbörse Luzern. Das Familienunternehmen bietet zahlreichen unabhängigen Anbietern mit attraktiven Sortimenten an Schnittblumen, Pflanzen, Dekorations- und Wohnartikeln sowie Floristik- und Gärtnereibedarf auf 6000 Quadratmetern eine Plattform.

Jeder Raum besticht durch seine auf die jeweilige Stadt abgestimmte Ambianca


Eine emotionale Städtereise durch verschiedene Floren und kulturelle Gegebenheiten

Im Oktober 2020 lud die Trend- und Blumenbörse Luzern zu einer dreitägigen Winter-Ausstellung ein. Es war eine besondere Zeit zwischen den beiden Covid-Lockdowns und bei vielen Menschen machte sich langsam Fernweh breit. Maurus Domeisen erinnert sich: «Geprägt von den Umständen entwickelten wir zusammen mit der Geschäftsführung der Börse und zwei Meisterfloristinnen ein Konzept für eine mediterrane Winterreise durch acht Städte, die den Besucherinnen und Besuchern ein wenig Reisefeeling bescheren sollte.» Ziel war es, die Anwesenden durch ein Labyrinth verschiedener Räume zu führen und ihnen so eine emotionale Städtereise durch die jeweilige Flora und die kulturellen Gegebenheiten zu bieten – angefangen im Alpenchic des Südtirols bis zum künstlerischen Venezia. «Wir konnten bei diesem Projekt unsere Kernkompetenz – das Storytelling – einfliessen lassen und aus einer gesichtslosen, kalten Location farbenfrohe, warme Inszenierungen für alle Sinne entwickeln.» Die Ausstellung wurde nämlich in einer einfachen, leeren Tiefgarage durchgeführt, die das Team mit ihren niedrigen Räumen und der nicht messebaugemässen Infrastruktur vor eine Herausforderung stellte.

 

Für alle acht Städte wurden personalisierte Logos entwickelt


Jede Stadt mit eigenem Farbschema und individuellem Produktstil

Das Team rund um Maurus Domeisen entwickelte für die Ausstellung Moodboards und Zeichnungen. Jede Stadt erhielt ein eigenes Farbschema und ihren Produktstil, auf deren Basis acht personalisierte Logos erstellt wurden. Diese dienten für sämtliche Grafikdrucke und als Leitfaden für das visuelle Erscheinungsbild. „Wir machten uns an die Flächenplanung, das Farbkonzept, die Auswahl des Sortiments und der Möblierung und definierten die Räume“, erzählt Maurus Domeisen, der Lead Creative Direction. Er und sein Team wurden bei diesem Projekt von A bis Z einbezogen: „Wir waren bei allen Aspekten beteiligt, von der Einladung über die Platzierung von Kunstwerken und vielem mehr. Um die Reise akustisch zu untermalen, haben wir sogar eine Spotify-Playlist erstellt.“ Die zwei Floristinnen wählten die geografisch und farblich passenden Blumen und Pflanzen aus und so ergänzten sich alle Beteiligten bestens.


Domeisen Visual griff für jede Stadt die jeweilige Flora und die kulturellen Gegebenheiten auf


Alle Blumen frisch und passend aufzutreiben – das war eine der grössten Herausforderungen

Das Projekt war für Domeisen Visual einzigartig – auch weil sie mit Menschen zusammenarbeiten konnten, die ihren kreativen Talenten und Ideen vertrauen. Sämtliche Möbel wurden zusammen mit den Mitarbeitenden der Börse ausgewählt, damit auch deren Verfügbarkeit gewährleistet war. Zwei Tage vor Messebeginn wurden die Wände für das Labyrinth in drei Tages- und Nachtschichten aufgebaut, gestrichen und gestaltet. Die visuelle Umsetzung wurde bis ins letzte Detail vorgenommen - von der Beschriftung und der Beleuchtung bis zur Beschallung. Zu guter Letzt wurden die frischen Blumen und Pflanzen arrangiert. Obwohl Maurus Domeisen und sein Team bereits auf eine über 20-jährige Expertise zurückblicken können, ergeben sich bei Grossprojekten wie diesem, Hürden, die es zu überwinden gilt: „Eine der grössten Herausforderungen war es, alle Blumen frisch und passend zu den verschiedenen Themen zu bekommen. Auch die Auswahl der Produkte war wichtig, da wir uns natürlich wünschen, dass unsere Kunden viel verkaufen und nicht nur einen hübsch aussehenden Standort von uns bekommen“, berichtet Maurus Domeisen.

 

Im Barcelona-Raum spürt man das mediterrane Flair dank den Zitrusfrüchten sofort


Nachhaltigkeit wird gross geschrieben: die Arbeit soll mit Mensch und Planet im Einklang sein

Überzeugende Konzepte zu entwickeln und umzusetzen steht für Domeisen Visual zwar im Zentrum, aber eine ihrer grössten Prioritäten im gesamten Prozess widmen sie der Nachhaltigkeit. «Wir fokussieren uns jeden Tag darauf, unsere Arbeit mit Mensch und Planet in Einklang zu bringen, indem wir so viele Dinge wie möglich wiederverwenden, sie übermalen, restaurieren oder reparieren“, so Maurus Domeisen. Einige ihrer Kunstwerke werden bei mehreren Shows in unterschiedlichen Anordnungen verwendet und es wird darauf geachtet, den Abfall auf ein absolutes Minimum zu beschränken: „Bewusst zu sein ist Teil unserer Verantwortung.“
Dass dieser Ansatz und das Mindset von Domeisen Visual aufgehen, zeigt im Fall des beschriebenen Projektes der wohlwollende Bericht über die mediterrane Städtereise im Fachmagazin „Florist“. „Zudem waren die Rückmeldungen sehr positiv und durch die visuelle Verkaufssteuerung konnten wir die Produkte verständlich präsentieren und so zu einem guten Umsatz beisteuern“, erzählt Maurus Domeisen. Er und sein Team sind stolz darauf, die Trend- und Blumenbörse Luzern nach wie vor zu ihren Stammkunden zählen zu dürfen.